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START-Befürworter spielen im Lame-Duck-Kongress die Iran-Karte aus

Von Barbara Slavin

Washington (IPS) – Von allen Argumenten, die US-Präsident Barack für das neue START-Abkommen mit Russland zur atomaren Abrüstung anführt, dürfte der Iran bei den Republikanern die größte Resonanz auslösen. Damit der Vertrag ratifiziert werden kann, müssten neun republikanische Senatoren ihre Zustimmung geben.

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Millionen Stimmen gegen Atomwaffen – Kampagne bricht Rekorde

Von Neena Bhandari

Sydney (IDN) – Angesichts der realen Gefahr einer nuklearen Vernichtung sammelt die Australien-Sektion der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) Millionen Stimmen, die den politischen Entscheidungsträgern die Dringlichkeit der nuklearen Abrüstung vor Augen führt.

"Die Millionen-Stimmen-Kampagne verleiht dem Atomwaffenproblem und der Notwendigkeit, diese Waffen endlich komplett abzurüsten und abzuschaffen, ein Gesicht und eine Stimme", sagt die ICAN-Kampagnenleiterin Dimity Hawkins. "Die Menschen wollen die nukleare Abrüstung, wissen aber nicht, wie sie es anstellen sollen, damit ihre Botschaft an den richtigen Stellen ankommt. Diese Initiative macht's möglich."

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Schwierige Zeiten für Neues START-Abkommen

Von Matthew O. Berger

Washington (IPS) – Als US-Präsident Barack Obama im Frühjahr die Staats- und Regierungschefs zum größten Washingtoner Gipfeltreffen über atomare Sicherheit zusammentrommelte, hofften Atomwaffengegner vergeblich auf eine Kaskade handfester Abrüstungserfolge. Spätestens seit dem Machtzuwachs der Republikaner sind Absprachen über weitere Reduktionen nicht in Sicht.

Auch die Einhaltung des Neuen START-Abkommens, das Obama und der russische Präsident Dmitri Medwedew noch vor dem Gipfel im April unterzeichnet hatten,. könnte gefährdet sein. Die Übereinkunft verpflichtet Russland und USA jeweils dazu, die Zahl der atomaren Sprengköpfe innerhalb von sieben Jahren von 2.200 auf 1.500 zu verringern und die der Trägersysteme auf 800 zu halbieren.

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Atomtestverbot rückt näher – Interview mit CTBTO-Exekutivsekretär Tóth

Von Ramesh Jaura

Berlin/Wien – Bald 190 Länder der Welt haben ihr Interesse an der Umsetzung des umfassenden Atomteststoppabkommens (CTBT) bekräftigt. Das von 1996 von der UN-Vollversammlung angenommene Vertragswerk verbietet Versuchsexplosionen von Kernwaffen zu militärischen und zivilen Zwecken.

Auch wenn das CTBT noch nicht in Kraft getreten ist, wurde es doch schon von 153 Staaten ratifiziert. Außerdem liegt mit 182 Unterzeichnerstaaten eine nahezu universelle Mitgliedschaft vor. Nun müsse das Abkommen in einem weiteren und logischen Schritt in Kraft gesetzt werden, so der ungarische UN-Botschafter und Exekutivsekretär der Organisation des Vertrages über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen' (CTBTO), Tibor Tóth in einem Interview mit IDN-InDepthNews, dem Partner von IPS-Deutschland.

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'Frieden im Geist der Menschen verankern' - Ausstellung gegen Atomwaffen

Von Ramesh Jaura

Wien - "Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden", heißt es in der Präambel der Satzung der Weltkulturorganisation UNESCO. Diese Worte haben es Ana María Cetto besonders angetan. Sie waren in Wien bei einer Ausstellung gegen Atomwaffen auf einer der 36 ausgestellten Tafeln zu lesen, die den Trugschluss einer auf Waffen begründeten Sicherheit entlarvten.

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Atomare Abrüstung nicht um jeden Preis – Osteuropäische Staaten reagieren zurückhaltend

Von Pavol Stracansky

Prag – Im April 2009 kam US-Präsident Barack Obama nach Prag, um für seine Vision einer atomwaffenfreien Welt zu werben. Ein Jahr später reiste er wieder dorthin, um mit seinem russischen Amtskollegen Dimitri Medwedew das Abkommen über den Abbau der Atomwaffenarsenale zu unterzeichnen.

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Anti-Atomwaffen-Konvention bis 2015 – Buddhistenführer Ikeda im Interview

Nuclear Abolition News | IDN

Der prominente buddhistische Denker, Daisaku Ikeda, hat die Weltgemeinschaft zu einer frühzeitigen Aufnahme der Gespräche über ein globales Abkommen zur Abschaffung von Atomwaffen und allen anderen Massenvernichtungswaffen aufgefordert. Stehen sollte die Konvention seiner Meinung nach spätestens 2015 – 70 Jahre nach Abwurf der Atombomben auf Hiroschima and Nagasaki.

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Ägypten will atomwaffenfreies Nahost

Nuclear Abolition News | IDN*
Von Fareed Mahdy

Istanbul (IDN) – Ägypten hat mit Unterstützung arabischer Staaten und der Türkei seine bald 40-jährigen diplomatischen Bemühungen intensiviert, die Krisenregion Nahost von Massenvernichtungs- und insbesondere Atomwaffen zu befreien.

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