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Kernwaffen-Gegner finden immer mehr Mitstreiter

Quelle: ICANVon Ramesh Jaura

Berlin (IDN) – An der nuklearen Abrüstungsfront gibt es viele Erfolge zu vermelden. Doch bis zur vollständigen Ächtung von Kernwaffen ist es noch ein langer Weg. Fast 70 Jahre nach dem Abwurf der ersten Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki bedrohen noch 17.000 atomare Sprengköpfe das Überleben der Menschheit.

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Hiroshima und Nagasaki wollen atomwaffenfreie Welt bis 2020

Von Ramesh Jaura

Berlin, Hiroshima (IDN) – "Internationale Entscheidungsführer, hochrangige UN-Vertreter, Bürgermeister und andere Atomwaffengegner aus aller Welt, die in Hiroshima und Nagasaki an einem Gipfeltreffen zum 70. Jahrestags der Atombombenanschläge auf die beiden japanischen Städte teilnehmen, haben bis 2020 die Ächtung von Atomwaffen bekanntgegeben. Sie forderten die Regierungen auf, möglichst bald einer Atomwaffenkonvention zuzustimmen."

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Hochrangiges UN-Treffen bietet Chance für atomare Abrüstung

Ein Kommentar von Jonathan Granoff*

Harrisburg, Pennsylvania, USA (IPS) – Alle Staaten sind eingeladen, am 26. September auf höchster Ebene am Hochrangigen Treffen der UN-Vollversammlung zum Thema nukleare Abrüstung teilzunehmen. So etwas hat es noch nie gegeben. Und wir haben noch nie einen solchen Augenblick der Krise gepaart mit einer großen Chance erlebt.

 

Die Krise rührt daher, dass weder die USA noch Russland, die mehr als 95 Prozent der weltweiten Atomwaffen besitzen, der Ratio der Mehrheit der Länder folgen wollen, die sich für ein globales Abkommen zur Ächtung von Kernwaffen beziehungsweise für ein auch vom UN-Generalsekretär propagiertes Rahmenwerk verbindlicher Abkommen einsetzen. Um einen Fortschritt in Richtung nuklearer Abrüstung zu erreichen, müssten Vorverhandlungen geführt werden, die aber derzeit nicht im Fokus stehen.

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Atomwaffengegner erhöhen Druck auf Regierungen – ICAN-Australien wegweisend

Von Neena Bhandari

Sydney (IDN) – Obwohl die Atomwaffenländer auch weiterhin nukleare Sprengköpfe ansammeln und ballistische Raketen, Bomber und U-Boote bauen, gewinnt die Bewegung gegen Kernwaffen immer mehr an Stärke. ICAN-Australien kommt dabei Vorbildfunktion zu.

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UN-Generalsekretär will Nachzüglerstaaten für Atomtestverbotsabkommen gewinnen

Von Thalif Deen

New York (IPS) – Die Vereinten Nationen werden Ende des Monats 20 'eminente Personen' mit der schwierigen Aufgabe betrauen, Ägypten, China, Indien, den Iran, Israel, Nordkorea, Pakistan und die USA zum Beitritt in das Atomwaffentestabkommen (CTBT) zu bewegen. Bisher hinken die widerspenstigen Acht mit der Ratifizierung des internationalen Vertrags hinterher.

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'UN kann Atomwaffen langfristig als geopolitische Währung abwerten'

Von Thalif Deen

New York (IPS) – Im kommenden September wird die 193 Mitgliedsländer zählende UN-Vollversammlung (UNGA) ihr überhaupt erstes hochrangiges Treffen zum Thema atomare Abrüstung abhalten. Auch wenn die Chancen gleich null sind, dass sich die Atommächte zu einer Verringerung ihrer Bestände verpflichten, sehen Friedensforscher durchaus Möglichkeiten für die UNGA, Einfluss zu nehmen.

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Iran: Eindämmung von Atomarsenal möglich

Von Jim Lobe

Washington (IPS) – Auch wenn der Iran in erster Linie daran gehindert werden soll, Atomwaffen zu entwickeln, geht eine einflussreicher US-amerikanische Denkfabrik davon aus, dass die Vereinigten Staaten eine Nuklearmacht Iran erfolgreich unter Kontrolle halten könnten.

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Entwicklungsländer kritisieren geringe Publizität für hochrangiges Abrüstungstreffen

Von Thalif Deen

New York (IPS) – UN-Generalsekretär Ban Ki-moon ist ein erklärter Gegner von Atomwaffen. Doch die Gruppe der 77, die größte Koalition von 132 Entwicklungsländern, wirft dem Chef der Weltorganisation vor, es an der erforderlichen Publizität für die im September geplante Abrüstungskonferenz fehlen zu lassen.

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Altersgruppe der 15- bis 45-Jährigen für Atomwaffenverbot

Von Ramesh Jaura

Berlin | Genf (IDN) – Dürften junge Leute in Fragen der atomaren Abrüstung entscheiden, würden alle globalen Atomwaffen als unmenschlich eingestuft und geächtet. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, die unlängst auf einer UN-Konferenz in Genf bekannt gegeben wurde.

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Von der nuklearen Nichtverbreitung zum kompletten Atomwaffenverbot

Von Tim Wright*

Melbourne (IDN) – Anfang März organisierte die norwegische Regierung die denkwürdige Konferenz in Oslo über die Auswirkungen von Atomwaffen auf die Menschheit und über das Unvermögen der Hilfsorganisationen, im Fall eines Atomangriffs angemessen zu reagieren. Mehr als 120 Regierungen, das Rote Kreuz und etliche UN-Organisationen nahmen daran teil. Ihre Botschaft war klar und deutlich: Um einen erneuten Einsatz von Kernwaffen zu verhindern, müssen sie verboten und sofort zerstört werden.

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Rückenwind für Atomwaffengegner

Von Ramesh Jaura

Berlin (IDN) – Auch wenn eine atomwaffenfreie Welt noch länger auf sich warten lassen wird: ein entscheidender Schritt in diese Richtung ist getan. Diese Ansicht vertritt die Bewegung der Kernwaffengegner im Anschluss an die jüngsten Gespräche in Oslo über die verheerenden Auswirkungen von Atomwaffen auf die Menschen.

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